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Bienenburg-Honig

Sie haben nun schon einiges über Bienen und Honig gelesen. Wir haben nun in einem Projekt eine solche naturnahe Bienenhaltung gestartet. Dabei wurden die wesentlichen Punkte eingehalten:

Kleine massive Holzwohnungen, die sich stark an der Form eines natürlichen Baumes orientieren und keine Rahmen und vorgegebenen Waben. Hier können nun die leiben Tierchen bauen, wie SIE es für richtig halten und nicht der Mensch. Es wird nichts abgesperrt und die Bienen wandern langsam von oben nach unten. Sie entscheiden selbst, wann sie welche Waben anlegen und welchen sie dann verlassen.

Keine Honigentnahme aus wirtschaftlichen Gründen. Im wesentlichen bleibt den Völkern ihr Honig. Bei Bedarf wird etwas zugefüttert. Am besten wieder der eigene Honig. Leider haben wir nicht mehr diese vielfältige Landwirtschaft und die Monokulturen tragen einen massiven Teil zum Bienensterben bei. Gar nicht nur das Gift (das auch) ist schuld an den Problemen der Insekten, sondern die Tiere finden auch nichts mehr zu fressen!

Die Stöcke werden auch nicht ständig geöffnet. Es erfolgt kein Eingriff und auch die Vermehrung durch natürliche Schwärme wird nicht unterbunden. Dadurch haben die kleinen Wesen auch keinen Stress und kümmern sich um die eigene Abwehr und Gesundheit. Nachdem sie dies auch über den eigenen Honig tun, hat dieser eine ganz andere Qualität. Bienen wehren sich mit Defensinen und Wasserstoffperoxid gegen Feinde und Parasiten. Im Honig (Zuckerart Glucose) lagern sie dieses ein und bei Bedarf wird es dann auch verwendet. Den Anteil kann man messen. Er zeigt sich im GOX (Glucoseoxidase-Wert).

Während bei konventioneller Bienenhaltung dieser nicht wirklich oder nur sehr gering nachweisbar ist, finden sich erstaunliche Werte bei Naturvölkern!

Dies macht den Honig so wertvoll. Man kann dies mit dem in Manukahonig befindlichen MGO vergleichen. Prof.Kamp (AMP-Lab) legt einen GOX-Wert von 100 - einem MGO-Gehalt von 250 bei Manukahonig gleich!
Ja, auch unsere Tierchen können so wertvollen Honig produzieren.
Einzig erreichen das die Tiere in Neuseeland durch das Sammeln von Pollen vom Manuka-Strauch und unsere Bienen von verschiedenen Pflanzen. Dies gelingt aber nur wenn sie die Zeit und Ruhe haben, diesen mit Enzymen so umzuwandeln.

Wir hatten bereits im ersten Jahr einen GOX-Wert von knapp 100. Im darauffolgenden Jahr konnten wir bei den "älteren" Völkern sogar einen Wert von 179 !!!! im Labor feststellen. Das entspricht einen MGO-Wert von rund 400+ !


In neuen Studien wurde dann auch die Wirkung dieses GOX-Wertes in der Mundschleimhaut untersucht und es zeigten sich ganz erhebliche Auswirkungen auf die Wirksamkeit gegen Bakterien und Viren.

Leider hat uns das Corona-Virus viel Leid gebracht, aber es hat natürlich auch viele Forscher beschäftigt. Auf dem Weg zu einem Mittel gegen diese Viren kamen eben auch viele Studien zu Tage. Unter anderem wurde auch die Wirksamkeit von Honig mit hohem GOX-Wert bestätigt. Hier ein link zum Dokument.

"Zweistellige mikromolare H2O2 Konzentrationen (μM) liegen im physiologischen Bereich(3) und reichen aus, um Thiocyanat durch die Lactoperoxidase zu Hypothiocyanit (OSCN) umzusetzen und so antibakteriell und antiviral zu wirken."

 

 


Zusätzlich  habe wir am deutschen Institut für zellbiologische Untersuchungen (Leitung: Prof. Dr. Peter C. Dartsch) auch eine Analyse zum Energiestoffwechsel und antioxidativen Potential machen lassen. Wir bevorzugen da immer unabhängige Institute um Interessenskonflikte auszuschließen und diese befinden sich manchmal nicht im selben Land.

 

Zum Vergleich haben wir zu unserem Honig noch zwei weitere Proben eingesendet, die wir im Supermarkt gekauft haben. Einen österreichischen Imkerhonig (AT-Landwirtschaft) und einen Produkt aus gemischten Honigbestandteilen (EU/nicht EU-Landwirtschaft) von einer bekannten Marke wie man ihm häufig findet. Alle wurden in die gleichen Gläser gefüllt und nur mit A, B und C gekennzeichnet. Für die Analyse wurden diese dann enttarnt.

Der Energiestoffwechsel zeigt das Verhalten von lebenden Zellen in einem Medium (hier Honig):

Deutlich sieht man hier, dass der Energiestoffwechsel doppelt so hoch ist als bei den anderen Proben.

Originaltext aus dem Testbericht:
(xxx und yyy stehen für die Marken, die ich – weil nicht relevant – herausgelöscht habe)

Wie in den Abb. dargestellt, konnten die beiden Bio-Honigsorten (Biobär Honig aus

behandlungsfreier Bienenhaltung und Biobär Honig aus Bio/Demeter Bienenhaltung) den

Energiestoffwechsel der Zellen um bis zu 40 % gegenüber der Kontrolle ohne Honig steigern.

Besonders der Biobär Honig war hier herausragend mit einer sehr gleichmäßigen Stimulation über einen großen Konzentrationsbereich. Die beiden restlichen Honigsorten zeigten eine moderate Stimulation um bis zu knapp 30 %,

wobei der Honig aus der EU/nicht EU (yyy) in seiner gleichmäßigen Stimulation dem

österreichischen Imkerhonig (xxx) überlegen war.

Durch die Aktivierung des Energiestoffwechsels von Bindegewebsfibroblasten kann eine

 

verbesserte Wundheilung/Zellregeneration die Folge sein.

Interessant ist auch immer die antioxidative Wirkung. In diesem zellfreien Testsystem wurde geprüft, ob der betreffende Honig in der Lage ist, freie Sauerstoffradikale zu inaktivieren und so einem oxidativen Stress vorzubeugen.

 

Hier wieder das Fazit der Wissenschaftler im Originalzitat:
Die Namen wurden wieder durch Platzhalter ersetzt.

Wie in den Abb. dargestellt, wirkten die Honigsorten in unterschiedlichem Maße

antioxidativ und wiesen individuelle Wirkprofile auf. In allen Fällen war die antioxidative

Wirkung besonders stark in sehr niedrigen Honigkonzentrationen bis zu einer Konzentration

von 0,05 mg/ml und nahm dann ab. Der Honig mit der höchsten antioxidativen Wirkung

war mit Abstand der Biobär Honig aus behandlungsfreier Bienenhaltung mit ca. 15-

20 % über einen sehr großen Konzentrationsbereich, gefolgt von Biobär Honig aus biologischer Bienenhaltung und dem Österreichischen Imkerhonig (xxx). Keine nennenswerte

 

antioxidative Wirkung hatte der Honig aus der EU/nicht EU (yyy).

Man sieht hier ganz deutlich, dass Honig sehr wohl eine gesundheitlich positive Wirkung haben kann. Leider hat dieser Naturhonig mit den heutzutage produzierten "Zuckerlösungen" nicht viel zu tun. Ist das Energiepotential beim Mischhonig aus der EU noch aufgrund der Zuckerarten vorhanden, fallen dann doch diese bei der antioxidativen Fähigkeit ab. Imkerhonig aus Österreich ist dermaßen konventionell und unter Ausbeutung gewonnen, dass fast alle positiven Eigenschaften verloren gehen. Das hat auch mit der Gewinnung (Schleudern), Lagerung (wir oft tiefgefroren) und der Abfüllung zu tun. Oft wird dieser dann schnell aufgetaut und/oder zu hoch erhitzt und verliert dann noch einmal die Eigenschaften. Erhitzter Honig ist dünnflüssig und lässt sich leichter mischen und abfüllen. Um die gesetzlichen Werte zu erreichen, wird oft minderwertiger Honig durch Zugabe von höherwertigen auf einen "verkaufbaren" Qualitätsstandard angehoben.

Alles in allem, macht es eben keinen Sinn nur irgendeinen Honig zu kaufen.

Dazu auch das kopierte Fazit am Schluss von den Wissenschaftlern rund um Prof.Dr.Dartsch:
(xxx und yyy stehen für die Marken, die ich – weil nicht relevant – herausgelöscht habe)

In den hier durchgeführten tierversuchsfreien Untersuchungen mit vier verschiedenen Honigsorten hat sich gezeigt, dass die beiden Bio-Produkte (Biobär Honig aus behandlungsfreier Bienenhaltung und Biobär Honig aus biologischer 
Bienenhaltung) in den untersuchten Eigenschaften, nämlich antioxidative Wirkung und Zellstoffwechselaktivierung/-stimulation, deutlich herausragten. Der österreichische Imkerhonig (xxx) und der Honig aus der EU/nicht EU (yyy) waren zwar in etwa gleichauf, konnten hier jedoch nicht mithalten und fielen deutlich ab. Anhand der durchgeführten Untersuchungen, die sicherlich nur einen ersten groben Überblick über die Eigenschaften des betreffenden Honigs geben, können gesundheitsbewusste Menschen erkennen, dass sich der Kauf von (behandlungsfreiem) biologischen-Honig für eine Verbesserung des eigenen oxidativen Status sowie der Zellregeneration und dadurch auch des allgemeinen Wohlbefindens durchaus bezahlt machen kann.

 

Freilich kann man dieses Elixier nicht produzieren. In manchen Jahren gibt es gar keinen über gelassenen Honig und wenn die Bienen ein wenig in den aufgelassenen Waben drinnen lassen, ist das kaum mehr als 1-2kg pro Volk. Zum Vergleich ernten konventionelle Imker 40-50kg aus ihrer Nutztierhaltung - und das wohlgemerkt pro Stock!

Trotzdem wissen wir, dass es zwar nett ist darüber zu schreiben - nur muss man diesen Honig auch der Öffentlichkeit zukommen lassen, denn auch vor hunderten Jahren gab es ihn. Natürlichen wurden damals keine Tonnen entnommen um sie in Backwaren usw. zu verarbeiten und es war ökologisch auch in Ordnung, dass sogenannte Zeidler auf Bäume stiegen und diesen wirklich von dort geklaut haben. Das hat das Volk schon verkraftet, denn es wurden ja immer nur ein paar wenige gefunden. Daher war er auch wertvoll und nicht wie unser Massenprodukt aus dem Supermarkt kaum teurer als Zucker.

Wertvoll war auch seine Qualität und daher hat man meist nur kranken Personen gegeben und dann nur in geringen Mengen vielleicht einen Löffel. Honig in Mengen macht keinen Sinn und noch weniger Sinn macht es, ihn in Milch oder Tee einzurühren. Er verliert ab 40°C seine Wirkung fast komplett!

Ziel ist es, die Qualität des Honigs wieder auf das Niveau zu bringen um ihn als Medizin zu verwenden und Ziel ist es, nur so wenig zu haben, dass es keinen Eingriff für die Bienen darstellt.
Natürlich würde dieser Honig sehr schwer zu verkaufen sein. Denn mit mehr Arbeit und keiner Sicherheit lassen sich gerade einmal 1-2kg entnehmen, wo kommerzielle Imker 50kg entnehmen. Dieser Honig wird durch "Abtropfen" und nicht durch Ausschleudern gewonnen. Der Faktor 1:50 ist daher auch beim Wert und damit dem Preis mehr als logisch. Wir werden es auf unserer Plattform www.biobär.at aber trotzdem versuchen. Es könnte eine Chance für die ganze Tierhaltung sein! Es muss die Ausnützung der Tiere ein Ende haben!

Für uns als vegane Organisation ist es aber nur dann ein Produkt, dass auch wirklich aus der Natur kommt und kein Tier leiden muss oder ausgebeutet wird. Für uns gibt es keine andere Alternative. Wenn man einen süßen Brotaufstrich oder ein Süßungsmittel mag, dann eignet sich hier Marmelade oder unser veganer Honig aus Zucker viel besser dafür. Naturhonig wäre da zu Schade dafür.

Wir haben dieses Projekt unter dem Arbeitstitel "Bienenburg" zusammengefasst und versuchen nun vermehrt die Konsumenten aufzuklären. In Kürze gibt es eine eigene Seite dazu und wir werden diese dann hier verlinken.


Damit auch unsere Kinder noch Naturschauspiele sehen, wie sie nur eigenbestimmte Tiere ermöglichen. Hier ein Video von unserem "Zaunvolk" kurz bevor sie geschwärmt sind und ein neues Leben entstand. Es geht weiter...

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